Samstag, 17. September 2022


If we can't fix it - it ain't busted

"Today's world is one of impenetrable complexity and sophistication. But perhaps in our ever-accelerating advancement, we have left behind more than our ability to comprehend our machinery. Have we also left behind a whole culture of tinkering, fixing and maintaining the very devices that intimately facilitate and impact our everyday lives?"



"Du und deine Provisorien!" hieß ein möglicherweise genervter Ausspruch einer früheren Bekannten, wenn ich mal wieder geschickt, auch mutig und auf jeden Fall ungewöhnlich mit einem Weinkorken, einem halben Meter Paketschnur, einer handelsüblichen Umlaufrolle und zwei nur mäßig angerosteten Schrauben repariert hatte. "Geht doch!" war stets meine fürs Endergebnis doppelt unterstrichene, aufregungslos zurückgeflexte Antwort, während ich Hammer, Zange und Schraubendreher zurück in die Werkzeugkiste schubste.

Als Jean Tinguely des Heimhandwerks heilt man mit der Kraft der Eingebung, wer Details und gerade Kanten will, muss eben eine:n Ingenieur:in heiraten. Oder er sucht sich einen Arthur Gerstle, einen Mann mit einer Werkstatt, viel Geduld und noch mehr Know-how über das Wesen und den Kern der Mechanik. Er war Kameramann in Hollywood, ein Bastler und Mechaniker, der offenbar jede kaputte Maschine zum Laufen bringen konnte. Ein Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts auch, der 1906 geboren, noch Pferdekutschen kannte und die Entwicklung von Autos, Kühlschränken und Computer miterlebte. Er starb 1993. Sein Enkel hat nun aus Gegenständen seiner Werkstatt eine Installation gemacht, die Bilder aus dem begleitenden Buch gibt es hier.

Wir haben diese Fertigkeiten größtenteils verlernt. Unsere Maschinen sind nicht mehr zu reparieren, jedenfalls nicht so, daß dafür ein Weinkorken und eine alte Schraube reichen würden. Ihr Funktionieren halten sie vor uns verborgen, sie wollen kein Verständnis und wir haben es auch nicht. Und wenn es heißt, eßt nichts, was Großmutter nicht als Nahrungsmittel erkannt hätte, möchte ich anfügen, benutzt nichts, was Arthur Gerstle nicht hätte reparieren können.


 


Freitag, 8. April 2022


Zeugung

Vimeo

Nach Corona liege ich immer noch ein wenig angeschlagen in den Ringseilen, habe kürzlich aber immerhin schon zehn Luftballons (schwarz) ohne Japsen aufblasen können. Ansonsten aber schwach und erschöpft und mit neuen Perspektiven auf dem Sofa. Und was sehe ich? Zeug, Zeug, Zeug. Überall nur Zeug. Was aber ist besser als Zeug? Natürlich noch mehr Zeug!

"My wife bought this for me in Hillsboro, Oregon. That was before we were even dating, when we were just friends, roommates in the East Village. She said it reminded her of me. I should've known right then and there that we'd someday be married."

So schreibt es Mac Premo aus Brooklyn in New York (das ist eine große Stadt in den USA) vom fantastischen The Dumpster Project. Da hat sich einer verkleinert, reduziert, nach Freude und Funken (möglicherweise auch Luftballons) gefragt und mit dem Rest seines Zeugs ein Projekt als eine Art begehbare Collage in einem Container gemacht. Zuvor hat er alles inventarisiert und akribisch fotografiert. Eine geschmackvoll kuratierte Sammlung des Ephemeren und eine künstlerische Transformation. Man muß sich ihn als einen glücklichen und womöglich glücklich verheirateten Menschen vorstellen.


 


Mittwoch, 9. Februar 2022


Die Biene als Welt, Wille & Vorstellung

In meinem Theaterstück (Debüt) "5 alte Herren zeigen ihren Sack" (Urauff. Berlin, 2023) kommen fünf als Kolumnisten verkleidete ältere Herren (sog. "Schauspieler") auf die Bühne und ziehen einen großen Sack voller sog. "Argumente" und Tiraden hinter sich her.

< Lacher >


© Aganetha Dyck

Der Sack wird vorne am Bühnenrand unter Geächze und Gestöhne geöffnet, und dann werden aus verschiedenen Perspektiven (fünf) in Stentor-Bühnenstimme Sack, Situation und Gesichter erörtert und starre Ansichten wachsweich verteidigt. Im Hintergrund steht eine Dame im ausladenden Kleid und wird während der Dauer der Aufführung (fünf Stunden) von naturgemäß fleißigen Bienen mit einer Schicht aus Wachs und Wabe überzogen. So wie hier im fantastischen Werk von Aganetha Dyck.

Die kanadische Künstlerin (*1937) stammt aus Winnipeg (offenbar einem Bienenkorb für gute Kunst, auch Marcel Dzama oder etwa Guy Maddin stammen von dort) und arbeitet für ihre Skulpturen seit Jahren mit Entomologen und Imkern - und natürlich Bienen - zusammen.

Dyck platziert dazu zum Teil präparierte Objekte in Bienenstöcke und lässt den bloß autodidaktisch geschulten Immen freie kreative Hand. Das Ergebnis ist ein Transformationsprozess der Natur, den wir als künstlerisch erkennen - jedenfalls solange Dyck als Regisseurin die Prozesse steuert und dabei Start, Umfang und Ende der Arbeiten bestimmt. Ihre Themen bilden vielfältige Motive aus der Welt von Heim und Hof (Kleidung, Puppen, Hochzeiten) ab , aber so wie Guy Maddin in seinem Film Cowards Bend the Knee (Kan. 2003) dem kanadischen Nationalsport zunickte, hat auch Dyck eine Serie über Eishockey-Totems im Gepäck - Helme, Schläger, Schuhe, alles, was so in einen Sportsack passt.

Ihre Bienenwabenschuhe hätte man gut auch im abgelaufenen Beuys-Jahr zeigen können, denn in Deutschland wurden ihre Arbeiten bislang nie gezeigt. Aber andererseits haben wir das Jahr zumeist eh abgeschottet im eigenen Stock wie Bienen im Winterschlaf verbracht.



>>> Website von Aganetha Dyck


 


Mittwoch, 1. Dezember 2021


Kanadischer Herbst


Peter Ferguson: "The Engineer Jules Bernhardt"

Vielleicht grob angesiedelt zwischen Eugen Egner und einem bekifften (wird bald legal) Neo Rauch [sic!], malt der Kanadier Peter Ferguson (*1956) verschrobene Szenarien, die wirken, als seien irgendwelche flämischen Maler von den dieselbetriebenen (wird bald verboten) 40er-Jahren geimpft worden. Es sind vielfach Industrie- und Arbeiterszenen, Männer und Frauen in derber Kluft an merkwürdigen Maschinen in einer von Grau- und Ockertönen gefärbten Welt. Eine Art ewiger kanadischer Herbst. In einer Zeichnung [Instagram] hat er, die Verwandtschaft liegt nahe, David Lynchs berühmte "Kaffeekannen"-Maschine aus der dritten Staffel Twin Peaks verewigt (neben dem ebenfalls aus dem frühen Lynch-Universum berühmten "Radiator").

Mich rührt das oben abgebildete Gemälde "The Engineer Jules Bernhardt", weil es quasi mich zeigt (Ringelhemd), wie ich im nächsten Jahr in meiner penibel aufgeräumten Atelierwerkstatt komplizierte Apparaturen entwickeln werde. Aber lässig. Tatsächlich - und das ist vielleicht noch eine andere Geschichte, die mich nicht unerwartet in die Nähe des erfinderischen Detective Murdoch aus Toronto rückt - habe ich in den letzten Wochen einem, die Verwandtschaft liegt manchmal auch in der Ferne, in Kanada verschollenen Zweig der Familie nachgespürt, diesen auch gefunden und eine allerdings lose Konversation mit Britisch-Kolumbien aufgebaut. Das nur als Teaser.

Sollte ich eine Hühnerfarm erben, könnte ich mir ein Bild von Ferguson leisten. Das obige etwa oder dieses, das mich als Jungen mit meinem zahmen Vogel zeigt.

>>> Website von Peter Ferguson mit Galerie


 


Samstag, 13. November 2021


Von deren Tieren


"Giraffe". Kreidezeichnung auf Papier. 2021. 1000,- Mark

Ich glaube, es war mein Debütroman Hunde spüren das über einen Herbst menschlicher Verzweiflung und tierischer Morgenkälte, der den Tierpark Hagenbeck in Hamburg auf meine Arbeiten aufmerksam machte. So kam ein kleiner Auftrag zustande, bei dem ich als wissenschaftlich-künstlerischer Tierzeichner die Fauna des weltbekannten Zoologischen Gartens skizzieren sollte. In aufwendigen Prozessen und stundenlangen Sitzungen vor den einzelnen Gehegen gelangen mir, so möchte ich es bescheiden nennen, in ihrer Schlichtheit bedeutsame grafische Darstellungen voller Poesie und detailfreudiger Eleganz. Reduziert auf wenige, aber entschieden durchgeführte Striche, werden die Tiere in ihren spezifischen Eigenheiten deutlich gemacht und erwachen durch bloße Betrachtung zu einer selten zuvor gesehenen Lebendigkeit.


"Seepferdchen". Kreidezeichnung auf Papier. 2021. 1000,- Mark.

Ich hoffe, die Reihe bald fortsetzen zu können, sollte ich das Haus jemals wieder verlassen. Mit meinem feschen Strohhut, dem Ringelhemd und dem kleinen Skizzenblog bin ich bereits so etwas wie ein kleines Maskottchen des Zoos geworden, wie es sonst nur die ebenfalls geringelt gekleideten Katta im benachbarten Aquarium und Tropenhaus sind, mit denen ich mir mein Abendessen teile. Ein freudvoller Job und dabei annähernd klimaneutral, denn Kohle gibt es wenig. Ich hege aber die stille Hoffnung, daß die Senatorin für Wissenschaft und Forschung in der Hansestadt die Bilderserie ankauft für das Naturkundemuseum, das - auf mein Drängen hin - im ehemaligen Kaufhof-Gebäude in der Innenstadt entstehen soll. Da mache ich auch einen speziellen Preis.


 


Sonntag, 3. Oktober 2021


Le Turk



Wenn ich einmal groß bin, möchte ich gerne das Budget und kreativen Möglichkeiten von Sébastien Salamand haben, der unter dem Namen "Le Turk" als Werbefotograf, Set-Designer und Workshopleiter unter anderem für die Akademie des -Magazins arbeitet. Die beschreiben ihn als "beeinflußt von den Filmen von Jeunet, von Otto Dix und den Gemälden Hieronymus Boschs", und das ist alles nicht falsch beobachtet. jules Verne könnte man noch erwähnen und die franko-belgische Comickunst, jedenfalls sind die zumeist aus Holz, Pappe und Stoffe gezimmerten Requisiten und Bauten sehr grotesk überzogen, quietschbunt und zugleich angenehm unperfekt, wacklig und provisorisch, also so, wie sie bei mir auf ganz unaffektierte, natürliche Weise zustande kämen. Ohne das Quietschbunte vielleicht.

Es gibt auch ein Buch mit seinen Fotos (Opera Mundi, erschienen 2016), das kann man kaufen, und nach dem nächsten bitteren Kassensturz tue ich das auch.

>>> Website von Le Turk


 


Freitag, 20. August 2021


Geist


"Gespenst". 2021. Acryl, Gesso, Kreide, Papier. 1000,- Mark

Der ein oder andere hat es schon durch die Weinranken flüstern hören: Es gibt etwas, das nennt sich "Podcast". Da reden Menschen in ein Mikrophon, das - wenn man Glück hat! - nicht ständig vom Stativ fällt, und erzählen was. Na ja, wird sich nicht durchsetzen, aber jetzt habe ich gedacht, bevor nachher jeder so einen Podcast hat, und ich der Nachzügler bin, setze ich mich an die Spitze der Bewegung und produziere auch so einen. Mein Podcast wird heißen: "Malerei um Mitternacht". Analog zu populären Sendungen wie "Jazz um Mitternacht", wo man um Mitternacht Jazz hören kann (daher der Name), kann man mir um Mitternacht (danach wird das Ding gelöscht) zuhören, wie ich male. Eine Art auditives Bob Ross. ASMR mit nassem Pinsel.

Die Uhrzeit kommt daher, weil ich nur Gespenster male, und das geht nun mal - jeder mit nur einigermaßen kultureller Erfahrung wird mir zustimmen - halt nur ab Schlag Mitternacht.


Esther Pearl Watson, "Hospitalizations Are Down". 2021.

Ebenso "einfach" erzählt, aber ebenso voller kultureller Erfahrung und dabei hochdramatisch, sind die Bilder von Esther Pearl Watson. Im Stil folkloristischer Heiligenlegenden berichten diese autobiografischen Malereien unter anderem vom Leben in der Pandemie rund um Los Angeles. Dabei greift sie, wie in ihrer Serie von 2020 Kalendersprüche und Durchalteparolen auf und konterkariert sie mit naiven, mit popkulturellen Mythen verwobenen Alltagsdarstellungen. Seltsame UFOs und Nachrichtenmeldungen, Werbeschlagzeilen und Phrasen von Politikern, sie alle werden zu lakonischen Titeln dieser ironisch gespickten Geschichten "von unten". (Eines dieser Ufos gibt es 2006 auch als Objekt zu sehen, und in diesem Artikel von 2009 erzählt sie mehr über ihren familiären Hintergrund und UFOs in Texas.)

>>> Website von Esther Pearl Watson


 


Montag, 9. August 2021


Insektarium


Insekt. 2021. Tinte, Wasserfarbe, Papier. 1000,- Mark

Oft werde ich gefragt, Herr Kid, wie können Sie mit so wenigen, pointierten Strichen so realistisch malen? Meist antworte ich, daß man dafür die großen Drei bräuchte: Üben, üben, üben! Als Illustrator für Insekten (und Spinnentiere) im naturhistorischen Museum muß man einen Blick haben für die art- und gattungsrelevanten Feinheiten und besonderen Merkmale. Die arbeitet man - ohne unwissenschaftliche Übertreibung! - heraus und bringt ein wenig Charakter in den Ausdruck. Schon ist die Illusion einer überzeugend wirklichkeitsnahen, was gerne "lebensecht" gennant wird, Darstellung gelungen. Eine Übertragung.


Die Spinne hat einen Witz erzählt. 2021. Tinte, Wasserfarbe, Papier. 1000,- Mark

Doch mit naturalistischer Präzision allein ist es nicht getan. Eine solche Abbildung kann jede Fotografie besser. Einem guten Künstler indes gelingt es, das Objekt seines Bildes zum Leben zu erwecken, ohne dabei einzelne Federstriche zu übertreiben oder Tiere und Dinge zu stark zu anthropomorphisieren. Ebenso wie mein stilprägendes, kubistisches Gemälde "Nackte Libelle, eine Treppe herabsteigend" (hier nicht abgebildet) vermeidet meine kleine Zeichnung "Die Spinne hat einen Witz erzählt" solche karikaturhaften Überspitzungen und hält sich an von der Forschung unterstützte Überlieferungen aus dem Leben der Tiere. (Auch wenn über den Humor der Insektenwelt, anders als zum Beispiel über das Liebesleben dieser Tiere, noch wenig geforscht wurde.)

Mein Motto ist: Es liegt genug Zauber in der Natur, der von Talent reich beschenkte Künstler muß gar nicht viel dazudichten.


 


Samstag, 31. Juli 2021


Seemannsträume


Laurie J. Proud, "Boxing Girls"

Bei Laurie J. Proud dachte ich immer, das sei eine Französin, die zu traurigen Akkordeonklängen Hafenbilder aus dem Marseille der 30er-Jahre malt. Mit einem interessanten Schuß Motel-Flair der 50er. Neo Rauch trifft David Lynch, könnte man es umschreiben. Jetzt ist es aber so, daß alles ganz anders ist. Laurie J. Proud ist ein Engländer, der mittlerweile im beschaulichen Dorset lebt, beruflich Werbe-Animationen macht (z.B. einen auch hierzulande bekannten Hustenmittelspot), mir aber wegen seiner retroatmosphärischen Bilder gefällt. Da gibt es Boxer und Boxerinnen, Bar- und Hinterzimmerdamen, düster umwölkte, rauchende Matrosinnen, Möchtegernschauspieler und Würfelspielbetrüger, Schnacker, Halbnackte und Halbweltganoven.

Condensed Night

Es sind kleine Geschichten und gemalte Chansons (wie die auf Panels verteilten Bildergeschichten in seinem Buch Peepholes) aus einer melancholischen, neu erfundenen Vergangenheit. Der kurze Animationsfilm Condensed Night ("a boy lost his ball") wirkt dabei wie eine vergessene Albtraum-Episode aus Lynchs Eraserhead und bringt so manche verstörende Nachbarswelt auf den Punkt. Bei manchen ist der Regenbogen halt grau. Oder geringelt.

>>> Webseite von Laurie J. Proud
>>> Instagram


 


Freitag, 11. Juni 2021


So gut wie neu

"Und leider, leider, leider
gibt es keinen Platz
Wo ich bleiben, bleiben kann,
denn die Welt ist proviso-o-o-risch."
(Die Braut haut ins Auge, "Provisorisch")


The Artist is present: Provisorische, nonpermanente Installation aus Speiseeis

Eine frühere Bekannte scholt mich regelmäßig meiner von ihr abschätzig so genannten "Provisorien", mit denen ich Haus, Leben, Geld, aber eben nicht die Liebe zusammenhielt. Machten sie angeblich "irre"; ich hingegen fühlte mich und meine Ingenuität verkannt. Zu recht! Denn Andrew Baseman hat sich von so etwas nicht beirren lassen und daraus ein kleines Lebenswerk (und Lebenserwerb) gemacht.

Der Set-Dekorateur ("Gotham") sammelt ein ausgefallenes Spezialgebiet: reparierte Antiquitäten. Romantiker und Schwarzromantiker wissen, es gibt Liebhaber für alle Dinge (sonst wäre ja auch alles hoffnungslos). In einem Blog hat Andrew Baseman seine Schätze dokumentiert. The Past Imperfect: The Art of Inventive Repair heißt es (so wie sein Buch). Er zeigt dekorative Haushaltsgegenstände (heute: Kunstschätze) aus früheren Jahrhunderten, als man zerschlagenes Porzellan nicht zum Scheidungsanwalt oder zum Mülleimer brachte, sondern von einem Tinkerer einfallsreich instand setzen ließ. Abgebrochene Ausgüsse am Keramikkrug? Kein Problem, das ein Klempner und Spengler nicht lösen könnte. Brüche und Sprünge fugen und fügen einem Teller etwas Besonderes hinzu. "Once regarded merely as damaged goods by antiques dealers and collectors alike, antiques with inventive repairs are justly receiving the respect they deserve", heißt es bei Basemen über das Charaktervolle dieser Schätze.

Wir nennen es heute schick-exotisch Wasi-Sabi und bieten es als teure Lebensartkurse für übersättigte Städter an. Die Kunst des Unperfekten - ich habe es immer schon gesagt.

>>> Sammlung von Andrew Baseman auf Instagram