Aus dem Reisetagebuch

An der U-Bahn-Station unter dem MQ begegne ich dem Wondratschek. Wir tauschen Blicke, mustern uns zögernd, nicht ganz sicher, ob wir einander erkennen, er geht weiter, schließlich, auch weil er sich nicht traut, mich anzusprechen.

[Aus: Wir zeigen dem Tag nicht mehr diese Schußwunde]

Ex Libris | 11:20h, von kid37 | Kondolieren | Link

 
no-crab - Dienstag, 27. Oktober 2009, 17:57
So geht's mir mit dem auch immer.
Manchmal sogar mit mir selbst.

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kid37 - Dienstag, 27. Oktober 2009, 18:46
Stimmt. Es gibt so Tage, an denen man sich selbst nicht wiedererkennt.

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anousch o. - Dienstag, 27. Oktober 2009, 19:42
Mit dem Wondratschek -
ich hab's schon tausend Mal erzählt - bin ich mal unterm Regenschirm bei ihm untergehakt am Wannsee spazieren gegangen. Wir haben über die Liebe geredet und er hat nach Alkohol und Zigaretten gerochen. Ich war damals noch sehr jung.

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kid37 - Dienstag, 27. Oktober 2009, 20:49
Meine Güte, deshalb hat er so leicht verunsichert geschaut! Spürte er etwa meine Eifersucht? (Ihre Jugend hat ihn sicher nicht gestört.)

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