Zitiert werden ist das neue Schwarz

Kaum paßt man kurz nicht auf, fallen die Augen zu, sieht man kurz schwarz - stellt die Süddeutsche eine kleine Analyse an, welches was das neue welches ist.

Und so wanderte augenscheinlich auch meine Behauptung, Moskau sei das neue Schwarz in ein wunderbares erschütterndes Poem über die Wende zum Trend.

via Gedankenträger

Tentakel | 09:41h, von kid37 | Kondolieren | Link

 
mark793 - Freitag, 26. Januar 2007, 10:40
Da können Sie sich wirklich beglückwünschen zu diesem scoop. Andere Blogger, die sich mehr reinhängen in die Wühlarbeit, werden von der überregionalen Presse nur als Krawalltexter" wahrgenommen. So kanns gehen. Krypteln ist das neue Krawalltexten...

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kid37 - Freitag, 26. Januar 2007, 10:48
Ich lese ja gerne die FAZ. Aber was ist das denn für ein Text: "Die Stärken von Journalisten sind (oder sollten) zumindest ein breites Allgemeinwissen, professionelle Recherche [...] sein", meinen Jochen Reinecke und Ulf von Rauchhaupt. Und behaupten dann munter: "Dabei geht es zu wie in der Punkmusik: Jeder, der vor zwanzig Jahren eine Gitarre halten konnte, ansonsten aber völlig unmusikalisch war, hatte zumindest theoretisch die Chance, berühmt zu werden."

Punk? Vor 20 Jahren? 1987? Meine Fresse. Allgemeinbildung, schon klar. Recherche, jaja.

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mark793 - Freitag, 26. Januar 2007, 11:03
Es kommt ja noch hinzu,
dass da auch kein Disclaimer druntersteht à la "Der Co-Autor J. R. ist selber Blogger und in dieser Eigenschaft mit dem von ihm so betitelten Krawalltexter auch schon mehrfach aneinandergeraten."

Zu der Gesamstoßrichtung des Textes zitiere ich mal aus meinem Kommentar beim Kollegen Turi:

Die Gesamtthese des Artikels, dass Blogs hierzulande wenig Impact haben, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Fairerweise müsste man (gerade als jemand, der sich mit der inneren Verfasstheit dieser Szene auskennt) in diesem Zusammenhang aber auch erwähnen, dass es schließlich auch nur eine verschwindend geringe Minderheit unter den Bloggern tatsächlich umtreibt, Impact zu erzeugen und Agenda setting zu betreiben.

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kid37 - Freitag, 26. Januar 2007, 16:50
Zweißig
Schön fand ich ja auch die Einlassung des Autoren (mittlerweile wird ja nur noch einer genannt), "zwanzig Jahre" sei ein "Tippfehler" gewesen. Passiert mir auch schon mal, wenn ich "dreißig" schreibe.

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novesia - Freitag, 26. Januar 2007, 11:41
(Schade, dass die neuen Arschloch-Füße vom Herrn Glam nicht genannt wurden, die hatten mich so nachhaltig erheitert.)

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kid37 - Freitag, 26. Januar 2007, 13:38
Stimmt, das war ebenso gut beobachtet wie beschrieben.

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