Sonne macht albern

Ich weiß nicht, wie es anderen geht. Aber um als Jammerblogger bei dieser Großwetterlage bestehen zu können, erfordert es Maßnahmen, die wahre Größe zeigen. Eine alte Familienweisheit besagt: Es braucht mehr als ein Pferd, um über den eigenen Schatten zu springen. Und einen Schatten muß man erstmal haben bei dieser Dauerbestrahlung.

Aber nun heißt es, beide Daumen hoch. Ich halte Sonnenbrille und Badehose griffbereit und sage: Ja! Ich bin Gastgeber. Die Sonne zu Gast bei Freunden!

Homestory | 13:02h, von kid37 | Kondolieren | Link

 
cabman - Mittwoch, 26. Juli 2006, 13:18
Wahre Grösse werde ich nie erlangen, deswegen fällt mir das Jammern auch so schwer, oder auch nicht.;-)

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kid37 - Mittwoch, 26. Juli 2006, 13:23
Nicht überraschend. Das ist auch schwerer als viele denken. ;-)

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brittbee - Mittwoch, 26. Juli 2006, 13:24
Neongelb! Herr Kid, setzen Sie ein Mützchen auf und gehen Sie in den Schatten. Schnell. Sie zerschießen gerade in Windeseile das Renommee Ihres Blogs.

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kid37 - Mittwoch, 26. Juli 2006, 13:29
<irre Welteroberungslache>Hehehe. Aber die Kulturpreise rücke ich nicht wieder raus! </irre Welteroberungslache>

Mit Sex-Appeal zum A-Blogger, warten Sie nur ab!

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pappnase - Mittwoch, 26. Juli 2006, 14:36
ham sie schon 1 opelangebot?

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Lu - Mittwoch, 26. Juli 2006, 14:41
raus aus der sonne, sofort! sie haben ja schon ganz blaue lippen.

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novesia - Mittwoch, 26. Juli 2006, 15:27
Schocktherapie. Ich bin blind. Und dank Herrn Winkelsen seit heute früh auch schon taub. Wo soll das noch hinführen???

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schickse - Mittwoch, 26. Juli 2006, 18:15
Ich wusste gar nicht, dass Sie Fan der Offenbacher Kickers sind, Herr Kid. Das Höschen steht Ihnen jedenfalls ausgezeichnet, aber ist der Sand in den italienischen Schläppchen nicht ein bisschen unangenehm?

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frau klugscheisser - Mittwoch, 26. Juli 2006, 18:32
Ach du scheisse...

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kid37 - Mittwoch, 26. Juli 2006, 18:33
Von den Kickers weiß ich nicht, immerhin war ich aber schon ein paar Mal in Offenbach. Allerdings korrekt herbstlich bekleidet. Ich muß mich auch bei Frau Novesia und allen anderen entschuldigen. Der Fetzen ist schon ein wenig auffälliger als was ich sonst so trage. Aber nun habe ich mal für zwei Minuten Freude verspürt, das wollte ich der immer so verständnisvollen Bloggemeinde nicht vorenthalten. Es gibt ja dann auch wieder viel zu erzählen in den hinteren Zimmern.

Frau Klugscheisser, also bitte. So was ist auch im Flugzeug praktisch. Kaum was zu durchleuchten.

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gaga - Mittwoch, 26. Juli 2006, 19:29
knittert nicht, kann man schnell mal im waschbecken durchwaschen. trocknet schnell. bügelfrei. praktischer eingriff. leuchtet im dunkeln. was will man mehr.

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kid37 - Mittwoch, 26. Juli 2006, 20:00
Ich leuchte übrigens auch so im Dunkeln. Wenn auch nicht mehr so hell wie früher. Flackern im Heiligenschein, aber vielleicht bekomme ich das wieder hingebastelt.

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cabman - Mittwoch, 26. Juli 2006, 20:16
Sie könnten es mit duschen probieren, wo sie doch nicht baden konnten;-)

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gaga - Mittwoch, 26. Juli 2006, 21:53
hmjaja. basteln.
gestalttherapie. sehr gut.
mit nachdruck seine sache selbst in die hand nehmen.
[fritz perls ]

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schickse - Mittwoch, 26. Juli 2006, 22:46
Kickers-Fan?
Ich kenn mich ja auch nicht so aus mit der Fangemeinschaft der Offenbacher Kickers. Aber es gibt ganz deutlich erkennbare Parallelen, wenn auch nicht in Hinsicht auf die Kleidung, sondern eher auf die Haartracht. Zumindest wenn man dieser Seite Glauben schenkt.

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kid37 - Mittwoch, 26. Juli 2006, 23:17
Mein Duschkopf wird in Wasser aus Lourdes entkalkt, sonst ging selbst das nicht mehr. Und das Entkalken unternehme ich, Frau Gaga, noch selbst, ja, sicher. Es wird kommen der Tag, da wird mich die pflegende Fangemeinschaft der Vif_le_Bleus! zum Entkalken führen. Aber bei meinem Glück, vielen Dank Frau Schickse, werden es Fans von Kickers Offenbach sein.

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schickse - Mittwoch, 26. Juli 2006, 23:50
Vielleicht…
eventuell, möglicherweise können Sie den Kickers-Fans ja noch ein wenig Anstand bezüglich der angemessenen Kleidung beibringen. (Ich denke dabei besonders ans Schuhwerk. Da zeigt sich doch letztlich der Mann von Welt.)

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ht82 - Mittwoch, 26. Juli 2006, 21:19
Oh ja,
Sonne macht definitv albern. Wenn mich meine Komilitonen sehen, rennen Sie sofort schreiend weg. Und das sogar bevor sie mich riechen...

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kid37 - Mittwoch, 26. Juli 2006, 23:19
Ein hartes Einzelschicksal vielleicht? Keine Scheu, mir sind nur wenige moralische Schlickgruben unbekannt. Noch ist Mittwoch, traditioneller Moralblog-Tag hier im Hermetischen Café.

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ker0zene - Mittwoch, 26. Juli 2006, 22:55
Ah ja, das ist die Bademode der KISS Groupies der frühen achtziger. Der Verkehrsminister (keine Zweideutigkeiten jetzt) von Nudistan hat die Idee dann aufgegriffen und dieses Kleidungsstück zur offiziell mitzuführenden Warnweste in Strandnähe erklärt. Es macht so gesehen Mut, Sie mit gutem Beispiel voran zu wissen.

Achso, wegen dem Schatten, den hab ich schon duchschaut. Der kommt bei so hoch stehender Sonne immer bdenklich nahe, will wohl kuscheln. Das ist mir aber zu doof, ich dreh mich dann immer um.

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kid37 - Mittwoch, 26. Juli 2006, 23:22
Wegen der eher freischwingenden "Hells Bells"? Ich habe mich selten so befreit gefühlt wie in diesem Strandkleid. Auch wenn ich einräumen muß, mich ein wenig hinter dem falschen Schnurrbart und der Sonnenbrille versteckt zu haben. (Sonst ist aber alles echt, jedes Haar!)

Jetzt weiß ich auch, wer mir dieser Tage so im Nacken klebt. Es ist der eigene Schatten. Konnte man den früher nicht einfach verkaufen? Der Seele hinterher?

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ker0zene - Donnerstag, 27. Juli 2006, 00:10
Wegen dem Schenkelbesen wollte ich schon fragen, der schien mir so verdächtig schlagseitig angeordnet. Ein befreundeter Straßenkehrer verriet mir dann aber, das dahinter meist ein System steckt. Man kann so wohl besser steuern, in welche Richtung das ganze geht.

Die Tragart des Geläuts ist zugegeben revolutionär. Man hätte das in ähnlicher Weise ansonsten wohl nur unter schmerzhafter zuhilfenahme dieser anflanschbaren Hosenträger hinbekommen. Mit dieser Schulteraufhängung aber, da bin ich mir sicher, ist der Glockenton doch phänomenal. In Strandnähe machen Sie damit den Nebelhörnern Boden streitig.

Und der Schatten klebt, ja. Im Nacken, da hat er den Schalk längst vertrieben (... also, nicht den dicken Golodkowski jezz). Mit verkaufen ist so eine Sache, da ist der Markt derzeit gesättigt. Ich meine - man sieht so viele farblose Menschen. Von der Lederhautebene bis zum untersten Layer im Knochenmark - kaum mehr als 10 % Deckkraft. Aber der Schatten, immer 150 % Black. Ein klares Überangebot diesbezüglich, leider.

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gruenschnabel - Donnerstag, 27. Juli 2006, 11:05
Ich kann mich eines Schmunzelns nicht erwehren. Die Bestrahlung scheint in der Tat dabei zu helfen die Gedanken aufzuhellen und den Gemütsschatten zu vertreiben..

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kid37 - Donnerstag, 27. Juli 2006, 12:08
Das liegt daran, daß in den Läden schon wieder die Herbstmode ausliegt. Große Vorfreude!

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gruenschnabel - Freitag, 28. Juli 2006, 09:56
Da sagen Sie was!
Letztes Jahr habe ich bei 30°C auch plötzlich Wehmut bekommen und mir eine warme Daunenjacke gekauft... und neulich sah ich einen schönen Mantel mit auslandendem Plüschkragen.... der Winter kommt bestimmt...

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pathologe - Donnerstag, 27. Juli 2006, 17:15
Ihr Bruder...
...heißt nicht zufällig Borat Sagdiyev?

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kid37 - Donnerstag, 27. Juli 2006, 17:31
Pst! Man soll keine Familienverhältnisse bloßlegen! Aber wo es nun mal raus ist - er will mir demnächst auch mein Blog neu gestalten, er hat ein Händchen für Webdesign.

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