Candice Angélini

Neulich hatte ich ein paar Tage frei und wollte eigentlich nach Berlin an die herbstliche Küste, um einfach ein wenig in der Nachsaison rumzustehen. Etwa auf die Art, wie das Künstlerpaar Mothmeister es dann für dieses bezaubernde kleine Reisevideo gefilmt hat. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie zufällig eine solche Gestalt dort am Strand stehen sehen. Ich bin's!

Was man für einen solchen eindrucksvollen Auftritt braucht? Nun, eine Maske von Candice Angélini ist hier der Schlüssel zum Publikumserfolg. Die Französin ist mittlerweile eine Großmeisterin geworden, wenn es um in liebevoller Kleinarbeit hergestellte Ungeheuerlichkeiten wie obskuren Schmuck, obskurere Hüte oder noch obskurere Kopfverdeckungen geht. Keine Angst, kann im Grunde jeder tragen!

Hier ein kleines Filmporträt über die Künstlerin. Ich bin ganz angetan und stehe schon mal einfach so mit einer Angélini-Maske im dunklen Treppenhaus herum. Oder unten an der Ampel. Nur Mut, sage ich. Ein jeder sieht gut aus damit.

>>> Webseite Candice Angélini

Augenzucker | 21:52h, von kid37 | Kondolieren | Link

 
fidibus - Mittwoch, 14. November 2018, 10:33
Verstehe nun, warum die Kolleginnen, statt profan mit dem Fahrstuhl ins Büro zu schweben, so gerne die Stufen im abseitigen Treppenhaus nehmen.

(Finde die Stimmung in dem verlinkten Reisefilm unendlich traurig, aber auch faszinierend. Bin froh um die blutroten Farbtupfer, die der Szenerie etwas Leben einhauchen.)

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kid37 - Mittwoch, 14. November 2018, 20:36
Ich stehe einfach so da, mit meinem toten Reh im Arm und sage artig Hallo. (Die Masken sind tatsächlich ganz ungewöhnlich, einerseits schockierend, aber auch sehr anrührend. Tolle Arbeiten.)

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