Sonntag, 24. Juli 2005


I love Kitten

Diese Typologie stammt zwar schon vom letzten Jahr, aber hat durchaus noch Gültigkeit, wie ich heute bei einem launigen Spaziergang quer durchs Karo- und Schanzenviertel bemerken mußte durfte. Ich bin natürlich der unentdeckte Experimentalfilmer.
(Aber "MMM"? Hieß das in der DDR nicht "Messe der Meister von Morgen?" Aber das paßt ja wieder zum Status des Unentdeckten.)

Liebe Claudine und die anderen von Kitten Kitten, macht mal wieder was!


 



Liebe Werbepsychologen, Teil 4

Der nächste Morgen
sie ist noch da
jeder kann seh'n
sie hat ... im Haar.

(Fehlfarben, "Was der Himmel verbietet")

So. Zartbesaitete lesen jetzt bitte mal kurz woanders. Was haben wir denn hier? Eine gesunde junge Frau, was sage ich, ein Mädel vom Land™, mit apfelroten Haaren vor grünem Hintergrund. Knackig, appetitlich, zum Pferdestehlen.

Aber da, dieser Klecks. Den ganzen Tag schon rattert die Assoziationsmaschine. Was ist das, bitteschön? Quark im Haar? Ein Sahnespritzer? Etwa... nein, wohl eher nicht in einer Werbeanzeige. Oder geht es hier am Ende gar nicht um Haarpflegeprodukte, sondern um ein Bukkake-Video?
Ich wette, das beworbene Mittel steckt in einer ergonomisch geformten Shampoo-Flasche mit eher unsubtilem Symbolcharakter.