An Apple a Day



Aus Mangel an toten Fasanen muss man städtische Stilleben heutzutage ja oft aus anderen Symboltieren zusammenstellen. Wie hier mit dem Glow-in-the-dark-Wurm.
O, Vergänglichkeit der Zeit.

Lange Zeit, da beißt ein Wurm keinen Faden ab, glüht man immer mal wieder für dieses oder jenes vor, brennt wohl eine Weile, und dann ist irgendwann aber auch mal ausgeglüht. Dann kommen die Würmer, zack, usw.

Ißt man nicht täglich seinen Apfel, könnte man also melancholisch werden und im trüben Wetter die Handyfilme von Filmemacher Scott Barley anschauen. Da passiert nicht viel, das aber eindringlich. So wie in The Etheral Melancholy of Seeing Horses in the Cold. Da ist es feucht, da ist es kalt, da ist es neblig, da stehen Pferde rum, die man betrachtet. Ist so.

Pferde essen auch Äpfel. Einen am Tag, manchmal auch mehr. Mehr von Scott Barley gibt es bei Vimeo.

Super 8 | 21:00h, von kid37 | Kondolieren | Link