Rausfahren, heißt es, den Jahreskreis vollenden, aus dem Nebel treten und nur einmal melancholisch noch ins Feuer blicken. Den dicken Mond bei den Eiern packen, wieder etwas neu beginnen. Den Mund vom Boden nehmen, Rotz und Staub von der Nase wischen, Brille geraderücken, not so strong without these open arms*. Ich aber fühlte mich zu oft ankerlos, hafenlos. Fühlte mich vergessen, nur deshalb bin ich fort.
Und wie man ringt mit Stolz und Kränkung, verlorener Würde und Zurückkränkung, wie man sich selbst zusammennäht, die eigenen Fehler wie Handtücher zählt. Und wie die Zeit neue Schichten darüberlegt, dann endlich. Schatten um Schatten, durch die kein Glitter dringt.
Alles verbrennen. Den Rauch schmecken. Und selber wie die Igel flüchten.
* Yeah Yeah Yeahs, "Runaway"
Ich mußte ja erst den päpstlichen Segen abwarten. Die neue Schicht nun wird graubunt sein, versprochen. Jetzt erst mal Eier suchen.
so auch heute ging die Fahrt gen Insel.
wieviel Liebe hält dies aus?
wann ist es kalt?
denn sie kehren nicht nach drei Tagen wieder.
Nie.
Es gibt viele Versprechen, aber von der Osterbotschaft hörte man dieser Tage ja nur wenig. Leider kann man sie alle nur glauben, sicher ist man erst am Schluß. Und manche Leere füllt bis dahin auch die Fülle nicht.